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Marode Bahnbrücken
© Bernd Müller
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Marode Bahnbrücken

Drei stark beschädigte Brücken gibt es an der Bahnstrecke zwischen Siegen und Hagen.

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Die grüne Bundestagsabgeordnete Sandra Stein aus dem Hochsauerlandkreis setzt sich für die dringend notwendige Modernisierung der Brücken an der Bahnstrecke von Hagen nach Siegen (Ruhr-Sieg-Strecke) ein. Sie hatte dazu eine Anfrage an die Bundesregierung gestellt, um die Situation an den Brücken auf der Strecke zu klären. Unterstützt wurde sie dabei von den Grünen aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein.

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Zentrale Verkehrsader für die Region

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„Die Ruhr-Sieg-Strecke ist eine zentrale Verkehrsader unserer Region – sowohl für Pendlerinnen und Pendler als auch für die Wirtschaft“, betont Stein. „Ein funktionierender Schienengüterverkehr ist essenziell für die Logistik und die Betriebe vor Ort. Wir dürfen nicht länger zulassen, dass marode Brücken Lieferketten gefährden und Fahrzeiten unnötig verlängert werden.“  

Julian Kirchner, verkehrspolitisch aktives Mitglied der Grünen Siegen-Wittgenstein, ergänzt: „Die Probleme sind bekannt, doch die Umsetzung von Maßnahmen muss endlich schneller erfolgen. Nur so kann die Region langfristig wettbewerbsfähig bleiben und der Schienengüterverkehr zuverlässig funktionieren.“ Die Antworten der Bundesregierung zeigen: Drei Brücken sind stark beschädigt, zwei davon nur noch mit Schrittgeschwindigkeit befahrbar. Besonders kritisch ist die Lennebrücke südlich von Finnentrop, die voraussichtlich bis 2032 nur gedrosselt befahrbar sein wird – ein Zustand, den Stein als untragbar bewertet.

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Hundembrücke wird bereits saniert

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Positiv hervorgehoben wird der Fortschritt bei der Hundembrücke in Altenhundem, deren Erneuerung bereits begonnen hat.  

Weitere Brücken auf der Bahnstrecke von Siegen nach Hagen sind nach Aussage des Bundesverkehrsministeriums derzeit nicht in kritischem Zustand.

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