
Es war eine kontroverse Diskussion. Der Rat der Stadt Siegen hat heute (17.12.2025) den Weg für eine Rasenheizung im Leimbachstadion letztlich aber doch frei gemacht. Seit Monaten wurde heiß über das Thema beraten - so mussten die Sportfreunde Siegen in der vergangenen Saison doch sechs Heimspiele aufgrund von Frost absagen. Das soll nun nicht mehr passieren.
Der Geschäftsführer der Sportfreunde Siegen, Matthias Georg ist über den Entschluss erleichtert:
Rasenheizung ab neuer Saison
Der Ratsbeschluss sieht vor, dass die Heizung in der Sommerpause eingebaut wird. Somit sollen die Sportfreunde in der Saison 2026/27 auf beheiztem Rasen spielen können. Die Maßnahme wird jedoch teuer.
"Stadtkasse ist leer"
Der Bau der Rasenheizung kostet die Stadt Siegen nach ersten Schätzungen 1.250.000 Euro. "Zu vage", findet die FDP-Fraktion. Sie hatte einen Preisdeckel vorgeschlagen, damit die Kosten den kalkulierten Preis nicht übersteigen. Der Vorschlag ist jedoch nicht zur Abstimmung gestellt worden.
Genauso wenig wie der der Volt-Fraktion. Sie hatte zu bedenken gegeben, dass die Siegener Stadtkasse leer sei. Und schlugen daher vor, der Rasenheizung nur zuzustimmen, wenn der Aufstieg der Sportfreunde Siegen in die 3. Liga feststeht.
"Umweltpolitische Katastrophe!"
Die Linken im Siegener Stadtrat lehnten die Rasenheizung geschlossen ab und wurden in ihrer Argumentation deutlich: "Die Rasenheizung ist eine umweltpolitische Katstrophe", meinte Silke Schneider: "Nur damit ein Fußballverein auch im Winter jeden Tag Fußball spielen kann", führte sie weiter aus. Argumente, die Sportfreunde Geschäftsführer Georg nicht nachvollziehen kann:

