
„Eine Lehre, die wir aus den Ereignissen gezogen haben, ist eine verstärkte Informations- und Aufklärungsarbeit“. Das sagt Landrat Andreas Müller über das Backesfest in Alchen. Dort waren bei der Explosion einer selbstgebauten Pfanne im September zwei Frauen gestorben und mehrere Menschen schwer verletzt worden. Das Unglück habe zu einer großen Verunsicherung bei den Vereinen geführt, so Müller. Um dem zu begegnen, habe es im November eine sehr gut besuchte Veranstaltung über Sicherheitskonzepte gegeben. Sobald die Corona-Pandemie es zulasse, werde man neue Fortbildungen anbieten, so Müller. Darüber hinaus wird in der Kreisverwaltung eine weitere Ehrenamtsstelle geschaffen, um Vereine besser unterstützen zu können. Müller warnte auch vor einer Vorverurteilung des Mannes, gegen den aktuell wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt wird.