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Landwirte bangen um Existenz
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Landwirte bangen um Existenz

Landwirte aus Siegen-Wittgenstein bangen um ihre Existenz. Grund ist der Regionalplanentwurf der Bezirksregierung.

Veröffentlicht: Donnerstag, 29.07.2021 05:07

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Landwirte in Siegen-Wittgenstein bangen um ihre Existenz. Grund ist der Entwurf des Regionalplans der Bezirksregierung Arnsberg. Der sieht u.a. vor, aus einigen Gebieten, die aktuell von Bauern genutzt werden, Naturschutzflächen zu machen. 660 landwirtschaftliche Betriebe im Kreis gibt es aktuell, sie bewirtschaften rund 20.000 Hektar Fläche. Müsste der Regionalplan in die Tat umgesetzt werden, könnten die Landwirte einige Gebiete nicht mehr nutzen, um z.B. Kühe dort grasen zu lassen. Die Konsequenz: Futter müsste teuer aus dem Ausland eingekauft werden. Die Landwirte finden den neuen Regionalplan unnötig. Ein Drittel der landwirtschaftlichen Nutzflächen seien bereits ökologisch bewirtschaftet, so Kreislandwirt Lothar Menn. Man arbeite zudem seit Jahren eng mit der Unteren Naturschutzbehörde und Naturschutzverbänden zusammen, ergänzt Georg Jung, Geschäftsführer des Landwirtschaftlichen Kreisverbands. Die Bauern fürchten, dass ihnen mit dem neuen Plan die wirtschaftliche Grundlage entzogen wird. Sie haben in Arnsberg ihre Stellungnahmen eingereicht und fordern deutliche Nachbesserungen.

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