
Landräte setzen sich für Modellprojekt der Uni Siegen ein
Die Landräte der Kreise Siegen-Wittgenstein, Olpe und Altenkirchen setzten sich für das Modellprojekt "Medizin neu denken" von der Uni Siegen ein. Sie haben gemeinsam einen Brief an die Landesregierungen NRW und Rheinland Pfalz geschrieben. Darin fordern sie, dass das Projekt „Medizin neu denken“, mit einem zweigeteilten Studium in Siegen und Bonn, weitergeführt wird.
Veröffentlicht: Freitag, 08.11.2019 14:15
Die Landräte der Kreise Siegen-Wittgenstein, Olpe und Altenkirchen setzen sich für das Projekt „Medizin neu Denken“ von der Uni Siegen ein. Der Wissenschaftsrat hatte das Medizinprojekt in der letzten Woche schlecht bewertet. „Es sei besser das Modell „nicht weiterzuverfolgen“, so der Wissenschaftsrat. Die drei Landräte sehen das anders. In der Region fehlt es an Hausärzten. Mit dem Modellprojekt „Medizin neu denken“ sollte sich das ändern. Die Menschen im Dreiländereck und auch wir waren sehr begeistert davon, schreiben die drei Landräte in ihrem gemeinsamen Brief an die Landesregierungen die Landesregierungen von NRW und Rheinland Pfalz. Man müsse aus der Einschätzung des Wissenschaftsrates jetzt die richtigen Schlüsse ziehen, um das Projekt erfolgreich umsetzten zu können, so die Landräte Andreas Müller, Dr. Peter Enders und Frank Beckehoff weiter. Denn laut der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen Lippe wird die Zahl der Hausärzte in der Region bis 2030 noch weiter sinken. Das Projekt sei deswegen von größter Relevanz.