
Land NRW richtet Wolf-Pufferzone ein
Im Daaden im Nachbarkreis Altenkirchen wurde im vergangen Jahr mehrfach ein Wolf gesichtet. Jetzt ist das ehemalige Truppenübungsgelände „Stegskopf“ zum offiziellen „Wolfsterritorium“ ernannt worden. In Siegen-Wittgenstein machen sich jetzt die Nutztierhalter Sorgen. „Denn wer weiß schon, ob der Wolf nicht auch bis zu uns kommt“, so Schäfer Armin Küthe im Gespräch mit Radio-Siegen. Das Land NRW hat angekündigt, zum Schutz der Herden eine sogenannte „Pufferzone“ einzurichten. Genau wie im rheinlandpfälzischen Wolfsterritorium werden in dieser Zone die Kosten für Stromzäune und Herdenschutzhunde vom Land vollständig übernommen. Die genauen Pläne sollen kommende Woche bekannt gegeben werden.
Veröffentlicht: Samstag, 06.04.2019 04:41
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