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Kritik aus Siegen-Wittgenstein an NRW Corona-Strategie
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Kritik aus Siegen-Wittgenstein an NRW Corona-Strategie

In einer virtuellen Bürgermeisterkonferenz hat Landrat Andreas Müller deutliche Worte zur Corona-Strategie der Landesregierung gefunden: er spricht von einer desaströsen Corona-Politik und einem unnötigen Schwarze-Peter-Spiel. Außerdem kritisiert er, dass wichtige Erlasse von der Landesregierung viel zu kurzfristig kommen.

Veröffentlicht: Dienstag, 02.02.2021 15:45

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Die Impfstrategie von Bund und Land ist zu einem Streitthema geworden. Auch aus Siegen-Wittgenstein kommt Kritik: Landrat Andreas Müller und die Bürgermeisterkonferenz fordern eine verlässliche Corona Politik. Bei einer virtuellen Konferenz hat der Landrat die elf Bürgermeister der Siegen-Wittgensteiner Kommunen über die aktuelle Corona Situation informiert. Dabei hat Landrat Andreas Müller deutliche Worte gefunden: Er spricht von einer desaströsen Corona-Politik. Größter Kritikpunkt: wichtige Erlasse aus Düsseldorf kommen oft spät am Freitagabend und sollen bis Montagmorgen umgesetzt werden. Vergangenen Freitag kam um kurz vor 19 Uhr der Erlass, dass ab Montag wieder in Krankenhäusern geimpft werden kann. Die Impfstoffbestellung musste aber bis Freitagabend 23:59 Uhr gemacht werden. Eine Dreistigkeit. Das hat nichts mit einer planvollen Corona-Politik zu tun, so der Landrat. 

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