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Kritik aus Siegen am 49-Euro-Ticket
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Kritik aus Siegen am 49-Euro-Ticket

Das 49-Euro-Ticket wird die ländliche Bevölkerung nicht erreichen - dieser Meinung ist die IHK Siegen. Die Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd und der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe sehen das ähnlich.

Veröffentlicht: Freitag, 04.11.2022 14:03

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Ab dem 1. Januar soll das 49-Euro teure „Deutschland-Ticket“ das Bus- und Bahnfahren in Deutschland attraktiver, einfacher und günstiger machen. Die Industrie- und Handelskammer Siegen kritisiert die Pläne und fordert Nachbesserungen. Gerade auf dem Land sei nicht nur der Preis, sondern das Angebot die eigentliche Nutzungsbarriere, heißt es von der IHK. Daher verfehle das Ticket seine Wirkung. Auch aus anderen Ecken gibt es Kritik: Die Verkehrsbetriebe Westfalen Süd loben zwar die Grundidee und die Vereinfachung der Tarifstruktur, stellen u.a. aber die Finanzierung in Frage. „Unterm Strich werden wir weniger Einnahmen haben“, so VWS-Pressesprecher Stefan Boch. Daher müsse man sich auf die Aussagen von Bund und Ländern verlassen, dass diese Lücke ausgeglichen werde. Auch Boch glaubt, dass vor allem die Menschen in den Städten vom 49-Euro-Ticket profitieren werden.

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Kritik kommt auch vom Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe

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Ähnlich sieht das der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe, der den Schienenverkehr hier bei uns organsiert. Ein günstigeres Ticket alleine reiche nicht aus, um die ländliche Bevölkerung einzubinden, so NRW-Pressesprecher Uli Beele. Es gehe auch darum, dass es zu wenige Angebote, dafür aber viele Ausfälle und Verspätungen gebe. „Das alles muss auch angepackt werden“, so Beehle.

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