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Kreisgesundheitsamt äußert sich zur tropischen Riesenzecke
© Pfizer|www.zecken.de
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Kreisgesundheitsamt äußert sich zur tropischen Riesenzecke

Im Raum Siegen ist im Juli ein Pferdehalter von einer tropischen Riesenzecke gestochen worden und an Fleckfieber erkrankt. Bei einer Untersuchung an der Uni Hohenheim in Stuttgart ist festgestellt worden, dass die Zecke den Fleckfieber Erreger in sich trug. Im Moment wird der Fall noch als ein Verdachtsfall behandelt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 15.08.2019 14:49

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Das Kreisgesundheitsamt äußert sich zu dem Fall, bei dem ein Pferdehalter aus dem Raum Siegen von einer tropischen Riesenzecke gebissen wurde und daraufhin am Fleckfieber erkrankt ist. Laut dem Kreisgesundheitsamt gibt es ein erhöhtes Risiko der Riesenzecken in Tier- und besonders in Pferdeställen. Aber zurzeit ist sie noch deutlich seltener als die heimische Zecke. Zum Schutz gelten, laut dem Kreisgesundheitsamt, die gleichen Regeln wie für heimische Zecken: lange Kleidung in Wäldern und auf Wiesen tragen und hinterher die Haut gezielt absuchen. Wird man von der Riesenzecke gebissen, sollte man sie möglichst schnell entfernen und die Zecke in einem geschlossenen Becher an die Uni Hohenheim nach Stuttgart schicken. Bekommt man, nachdem man gestochen wurde, grippeähnliche Beschwerden, sollte man zum Arzt gehen. Laut dem Kreisgesundheitsamt ist das Fleckfieber sehr gut mit Antibiotika behandelbar. 

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