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Kreis will Platz machen für Photovoltaik
© Radio Siegen
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Kreis will Platz machen für Photovoltaik

Auf dem Gelände der Altdeponie in Schameder dürfen Photovoltaikanlagen gebaut werden. Das hat der Kreistag gestern einstimmig beschlossen. Selbst bauen will die Kreisverwaltung aber nicht. Stattdessen werden mögliche Pächter oder Investoren gesucht. 

Veröffentlicht: Samstag, 24.09.2022 05:47

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Die Kreisverwaltung will Tempo machen beim Ausbau erneuerbarer Energien, denn im NRW-weiten Vergleich hinkt Siegen-Wittgenstein aktuell noch hinterher. Neben Flächen auf der Altdeponie in Schameder denkt die Kreisverwaltung daher auch über schwimmende Solaranlagen auf unseren Talsperren nach. Ob die an Obernau- und Breitenbachtalsperre entstehen könnten soll jetzt geprüft werden. Dafür hat sich der Kreistag mehrheitlich ausgesprochen. Auf Antrag der Grünen soll außerdem geschaut werden, ob Solarflächen auch auf anderen Deponien in Siegen-Wittgenstein entstehen könnten. 

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Alternative Busantriebe

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In Siegen-Wittgenstein soll ab 2033 kein Bus mehr CO2 ausstoßen. Auch das hat der Kreistag gestern mit großer Mehrheit beschlossen. Mit welcher Technologie, also ob elektrisch oder etwa mit Wasserstoff, darauf wollte sich der Kreistag aber noch nicht festlegen. Ursprünglich hatte die Kreisverwaltung geplant, dass ab 2033 alle Busse in Siegen-Wittgenstein elektrisch fahren. Weil sich dafür aber keine Mehrheit unter den Parteien im Kreistag abzeichnete, soll jetzt technologieoffen an die Sache rangegangen werden. Das Hauptziel aber bleibt gleich: Alle Busse im Kreisgebiet sollen klimafreundlich fahren. Billig wird das allerdings nicht. Die Kreisverwaltung rechnet aktuell mit Mehrkosten von rund elf Millionen Euro und das jedes Jahr bis 2033. Sie hofft daher jetzt auf Fördermittel vom Bund.

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Beamtenstelle für Kreisbrandmeister

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Ab 2024 wird es in Siegen-Wittgenstein einen verbeamteten Kreisbrandmeister geben. Amtsinhaber Bernd Schneider wird dann in Rente gehen, er macht den Job bisher ehrenamtlich. Das will der Kreistag nun ändern und hat sich gestern für eine Verbeamtung des künftigen Kreisbrandmeisters ausgesprochen. Wer genau die Stelle bekommt, das wird der Kreistag nächstes Jahr im Dezember entscheiden. Die Kreisverwaltung hat aber einen Favoriten und zwar den 44-jährigen Matthias Theis. Er leitet aktuell schon das Amt für Brand- und Bevölkerungsschutz und soll jetzt von Bernd Schneider schon Mal eingearbeitet werden.

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