
Kreis-Verkehrsausschuss berät über marode "Setzer Brücke" zwischen Geisweid und Niedersetzen
Die „Setzer Brücke“ zwischen Geisweid und Niedersetzen ist marode und muss neu gebaut werden. Schon in Kürze droht eine einspurige Verkehrsführung mit Ampelregelung. Am Nachmittag berät der Kreis-Verkehrsausschuss.
Veröffentlicht: Mittwoch, 18.05.2022 03:35
20 Millionen Euro könnte die Brücke den Kreis Siegen-Wittgenstein kosten. So viel würde ein Neubau kosten. Der ist dringend nötig, weil die Brücke viel befahren wird. Rund 4.100 Fahrzeuge fahren täglich drüber, darunter rund 400 LKW, die in ein Industriegebiet fahren. Damit ist die K27 für eine Kreisstraße ziemlich stark befahren. Aber Aufschieben lohnt sich nicht. Die Kreisverwaltung rechnet auch eine Verstärkung vor, um den Neubau auf 2039 hinauszuzögern. Das koste aber insgesamt rund 35 Millionen Euro, keine Option für die Verwaltung. Für welche Variante sich der Kreis-Verkehrsausschuss am Nachmittag entscheidet, wird sich zeigen. Die Entscheidung ist für die Kreisverwaltung bindend.