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Kreis Siegen-Wittgenstein ruft zum Wassersparen auf
© Radio Siegen (Symbolfoto)
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Kreis Siegen-Wittgenstein ruft zum Wassersparen auf

Die Talsperren in Siegen-Wittgenstein sind aktuell deutlich zu leer. Kreis und Kommunen rufen deshalb alle Bürger zum dringenden Wassersparen im Alltag auf.

Veröffentlicht: Freitag, 05.06.2026 14:43

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Ein bewusster Umgang mit dem Trinkwasser soll die Reserven für den Sommer sichern.

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Leere Speicher

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Die Füllstände der für die Region wichtigen Talsperren liegen derzeit deutlich unter dem üblichen Niveau. Sowohl das vergangene Jahr als auch dieses Frühjahr brachten viel zu wenig Regen für das Siegerland und Wittgenstein, schreibt die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung. Aktuell ist die Obernautalsperre nur zu 60 Prozent und die Breitenbachtalsperre zu 70 Prozent gefüllt.

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Tipps für Alltag

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Anwohner sollen im Haushalt verstärkt Wassersparfunktionen an Armaturen und technischen Geräten nutzen. Grünflächen und Blumenbeete sollten nur in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend bewässert werden. Dafür sollte idealerweise gesammeltes Regenwasser aus Tonnen und nicht das kostbare Leitungswasser verwendet werden.

„Maßnahmen, die jeder umsetzen kann, sind die Vermeidung von unnötigem Wasserverbrauch im Haushalt, die Nutzung von Wassersparfunktionen an Armaturen und Geräten, das bewusste Gießen von Grünflächen, Sträuchern, Bäumen, Blumenbeeten und Zierpflanzen sowie Gärten.“ - Gemeinsame Veröffentlichung, Wasserverband, Kommunen und Kreis

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Pools bleiben leer

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Auf das Befüllen von privaten Schwimmbecken und großen Pools soll laut dem dringenden Appell verzichtet werden. Lediglich kleine Planschbecken für Kinder sind von dieser Empfehlung der Behörden ausgenommen. Auch die Kommunen selbst sparen und schalten öffentliche Springbrunnen ab oder begrenzen Übungen der Feuerwehr.

„Es liegt in der Verantwortung jedes einzelnen von uns, Wasser nicht unnötig zu verschwenden.“ - Gemeinsame Veröffentlichung, Wasserverband, Kommunen und Kreis

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Verband handelt

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Der Wasserverband Siegen-Wittgenstein hat bereits technische Maßnahmen ergriffen, um die Trinkwasserversorgung stabil zu halten. Dazu gehört die verstärkte Nutzung von Grundwasserwerken und die Reduzierung der Wasserabgabe aus den Talsperren in die Bäche. Langfristig wird geprüft, ob im Winter zusätzliches Wasser aus Nebentälern in die Speicher geleitet werden kann.

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