
Krankenhäuser noch nicht am Anschlag, aber sorgenvoller Blick
Die Krankenhäuser im Kreis Siegen-Wittgenstein blicken mit Sorge in die Zukunft. Momentan müssen 72 Covid-19-Patienten dort behandelt werden. Am Siegener Kreisklinikum gab es beispielsweise gestern nur noch ein freies Bett auf der Corona-Intensivstation. Anders als in anderen Regionen ist die Auslastung der heimischen Kliniken noch nicht am Anschlag. Trotzdem sorgen viele von ihnen vor.
Veröffentlicht: Freitag, 16.04.2021 20:35
Die Krankenhäuser im Kreis Siegen-Wittgenstein blicken mit Sorge in die Zukunft. Momentan müssen 72 Covid-19-Patienten dort behandelt werden. Am Siegener Kreisklinikum gab es beispielsweise gestern nur noch ein freies Bett auf der Corona-Intensivstation. Anders als in anderen Regionen ist die Auslastung der heimischen Kliniken noch nicht am Anschlag. Trotzdem sorgen viele von ihnen vor. Es werden zum Teil wieder planbare OPs verschoben. Im Kreisklinikum Siegen müssen Besucher ab kommenden Montag einen negativen Corona-Test vorlegen. Außerdem will das Kreisklinikum unter anderem die Zahl der Intensivbetten erhöhen. Bei der Patientenversorgung spiele aber auch die Zahl der Mitarbeiter eine entscheidende Rolle, sagt Dr. Andreas Fahnschläder. Er ist der Hygienebeauftragte im St. Marien-Krankenhaus in Siegen. "Impfen, impfen, impfen - das ist unsere Devise". Nur so könne sich die Lage in den heimischen Krankenhäusern wieder entspannen, sagt Dr. Martin Grond. Er ist der Ärztliche Direktor im Kreisklinikum in Siegen.