
Nicht nur private Haushalte und Unternehmen ächzen zunehmend unter steigenden Energiepreisen: auch die Kommunen machen sich deshalb Sorgen. Die Kreuztaler Stadtverwaltung hat hochgerechnet, was sie vermutlich im nächsten Jahr für Strom ausgeben muss: sie rechnet mit einer Kostensteigerung von 150 Prozent. Statt aktuell einer Million Euro dürfte die Stromrechnung des nächsten Jahres bei 2,5 Millionen Euro liegen. Auch bei der Wärmeenergie explodieren die Aufwendungen: statt 800 000 Euro wird mit zwei Millionen Euro Kosten gerechnet. Deshalb wird bereits Energie gespart. In der kommenden Heizperiode soll es in Kitas, Schulen, öffentlichen Einrichtungen und Verwaltungsgebäuden nicht mehr ganz so warm sein wie früher. Künftig will die Stadt Kreuztal beim Heizen vermehrt auf Wärmepumpen mit Photovoltaikanlagen, Pellet- oder Hackschnitzelheizungen sowie Nahwärme setzen.