
Im schwarz-roten Koalitionsvertrag wurde eine Senkung der Stromsteuer für alle versprochen – von 2,05 Cent auf das europäische Mindestmaß von 0,1 Cent je Kilowattstunde. Doch der Haushaltsentwurf von Bundesfinanzminister Klingbeil sieht diese Entlastung nur für Unternehmen vor. Private Haushalte, auch im Siegerland und in Wittgenstein, gehen - Stand jetzt - leer aus. Der Bund der Steuerzahler spricht von "Wortbruch".
Thema noch nicht vom Tisch
Benedikt Büdenbender, CDU-Bundestagsabgeordneter aus Netphen, betont im Gespräch mit Radio Siegen, dass der Bundestag noch über den Haushalt diskutieren wird. Seine Fraktion wolle die Senkung der Stromsteuer auch für private Haushalte zum Thema machen. Zudem verweist Büdenbender auf andere Entlastungen: Die Abschaffung der Gasspeicherumlage und die Senkung der Netzentgelte sollen Bürgerinnen und Bürger um mehr als sechs Milliarden Euro entlasten.
