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Klare Absage
© Max Schepp
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Klare Absage

In Siegen-Wittgenstein gibt es eine breite Allianz gegen die Idee eines "Nationalparks Rothaarkamm".

Veröffentlicht: Mittwoch, 17.01.2024 04:52

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Mitte März soll der Kreistag Siegen-Wittgenstein darüber entscheiden, ob sich unser Kreis um den zweiten Nationalpark in NRW bewirbt. Vertreter aus der heimischen Wirtschaft, der Forstwirtschaft und der Jägerschaft lehnen das strikt ab. Das haben sie gestern bei einem gemeinsamen Pressegespräch deutlich gemacht. Sie haben die Sorge, dass die Ausweisung eines “Nationalparks Rothaarkamm” dazu führt, dass Arbeitsplätze in Unternehmen verloren gehen, Straßen nicht ausgebaut werden können, Land- und Forstwirtschaft nicht weiterentwickelt werden können. Für Waldbesucher hätte ein Nationalpark mit Betretungs- und Fahrradverbot direkte negative Konsequenzen. Die Nationalpark-Gegner weisen außerdem darauf hin, dass es im Kreis Siegen-Wittgenstein jetzt schon besonders große Schutzflächen gibt – ausgewiesene FFH-Gebiete und Naturschutzgebiete. “Ein Nationalpark hört sich romantisch an – ist aber ein unverantwortlicher Umgang mit unseren Ressourcen,” so Karl Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg im Radio-Siegen-Interview. 

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