
Im Mai wird die Bundespolizei an jedem Freitag und Samstag im Bahnhof Siegen ein Verbot für das Mitführen von Waffen verhängen. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Platzverweis, einem Bahnhofsverbot oder einer Geldstrafe rechnen.
Messer und Schlagstöcke sichergestellt
Der Grund für diese Maßnahme: die Zahl der Gewaltdelikte, bei denen gefährliche Gegenstände eingesetzt wurden, ist im Bahnhofsbereich nicht zurückgegangen. Immer wieder wurden Messer verschiedenster Art – Springmesser, Butterflymesser, Einhandmesser – sowie Schlagstöcke von der Polizei sichergestellt. Der Bahnhof Siegen wird täglich von vielen Reisenden genutzt. Unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen kommt es dort immer wieder zu Konflikten, die mit Waffen ausgetragen werden.
200 Euro Geldstrafe drohen
Deshalb wird die Bundespolizei während des Verbotszeitraums verstärkt Kontrollen durchführen. Verboten ist das Mitführen von Schuss-, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sowie allen Arten von Messern. Das gilt für alle Personen, die sich im Bahnhof und auf den Gleisanlagen aufhalten oder diese betreten. Wer gegen das Verbot verstößt, muss mit einem Platzverweis, einem Bahnhofs- oder Beförderungsverbot und einer Geldstrafe von 200 Euro rechnen.