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Etwas mehr als einen Monat nach dem Cyberangriff will die Siegen-Wittgensteiner Kreisverwaltung in Ruhe analysieren, wie es weitergeht.
© Canva (Symbolbild)
Etwas mehr als einen Monat nach dem Cyberangriff will die Siegen-Wittgensteiner Kreisverwaltung in Ruhe analysieren, wie es weitergeht.
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Kein Kontakt zu Tätern

Beim Hackerangriff auf die Südwestfalen-IT wurde Erpresser-Software eingesetzt.

Veröffentlicht: Montag, 06.11.2023 07:22

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Seit genau einer Woche geht in Stadt- und Kreisverwaltungen hier bei uns kaum noch etwas. Grund ist ein großer Hacker-Angriff auf das Unternehmen “Südwestfalen-IT” mit Sitz in Hemer. Betroffen sind insgesamt 72 Kommunen und Kreisverwaltungen, vor allem in Südwestfalen. Sie arbeiten seit einer Woche eingeschränkt, sind nicht wie gewohnt erreichbar. Heute früh hat die bei der Staatsanwaltschaft Köln angesiedelte Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime (ZAC NRW) bestätigt, dass die unbekannte Tätergruppe eine Erpressersoftware (sog. “Ransomware”) eingesetzt hat, um an Lösegeld zu kommen. Laut den Ermittlern gibt es aktuell keinen Kontakt zu den Tätern. Das zuständige Polizeipräsidium Dortmund arbeite mit Hochdruck an den Ermittlungen. Südwestfalen-IT bemühe sich um die Wiederherstellung des Systems, bediene sich dafür auch externer Hilfe. Der Dienstleister stehe auch mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Kontakt. 

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