
Auf dem Freudenberger Ischeroth wird es kein Gewerbegebiet geben. Der Stadtentwicklungsausschuss hat den Plänen gestern Abend eine Absage erteilt. Das berichtet die Siegener Zeitung. Die Politiker sprachen sich dafür aus, die seit rund zehn Jahren laufenden Planungen für „Wilhelmshöhe Nord“ einzustellen. Angestoßen hatte das Ganze die SPD. Sie hatte sich schon Ende letzten Jahres dafür ausgesprochen, die Planungen fallenzulassen. Zum einen geht es dabei um Naturschutz, denn der Ischeroth ist bewaldet und würde durch ein Gewerbegebiet zerstört. Zum anderen sieht die SPD in Zeiten von Pandemie, Krisen und Homeoffice auch einen sinkenden Bedarf. Das sah nun auch die CDU so. Die Freudenberger Verwaltung hätte das Areal gerne noch in der Hinterhand behalten, um Firmen die Möglichkeit für Erweiterungen zu geben. Der Ausschuss möchte hierfür aber lieber andere Lösungen suchen. Die endgültige Entscheidung fällt allerdings erst im Rat.