
Kältewelle gefährlich für Obdachlose
Die aktuellen frostigen Temperaturen sind gefährlich für Menschen ohne Dach über dem Kopf. Die Diakonie Südwestfalen versucht daher mit warmen Decken und Schlafsäcken zu helfen. Aber man ist auf Spenden angewiesen. Das Sozialkaufhaus am Heidenberg öffnet tagsüber die Türen für Bedürftige und verteilt heiße Suppe.
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Bis zu zweistellige Minusgrade sind diese Woche auch in Siegen-Wittgenstein keine Seltenheit. Die Kältewelle kann aber vor allem für Menschen ohne Dach über dem Kopf schnell lebensgefährlich werden. Darauf macht die Diakonie in Südwestfalen aufmerksam. Sie versucht Obdachlosen unter anderem mit beheizten Zelten durch die Winterzeit zu helfen. Dabei ist die Diakonie auch in diesem Jahr auf Spenden angewiesen. Gebraucht werden vor allem Schlafsäcke, Isomatten, Decken und Geldspenden, sagt Dirk Strauchmann, Fachleiter im Bereich Wohnungslosenhilfe der Diakonie im Gespräch mit Radio Siegen. Auch das Sozialkaufhaus am Heidenberg bietet Hilfe für Obdachlose und Bedürftige an. Tagsüber sind die Türen des Sozialkaufhauses geöffnet. Man kann sich dort aufwärmen und eine heiße Suppe bekommen.