
Jungen gewürgt und verbrannt
Im Fall der Ermordung eines Dreijährigen in Lennestadt hat dessen Vater die Tat gestanden. Im Prozess vor dem Landgericht in Siegen sagte der 34-jährige heute Mittag: er habe seinen schlafenden Sohn erdrosselt und anschließend verbrannt. Die Tat sei nicht geplant gewesen. Am dem Tag im Mai habe er Alkohol und Drogen konsumiert. Nach der Trennung von der Mutter des Kindes habe er unter Druck gestanden.
Veröffentlicht: Mittwoch, 25.11.2020 14:35
Gut ein halbes Jahr nach dem gewaltsamen Tod eines dreijährigen Jungen in Lennestadt hat dessen Vater die Tat gestanden. In dem Mordprozess vor dem Siegener Landgericht sagte der 34-jährige, er habe seinen schlafenden Sohn bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt, auf eine Matratze gelegt und diese dann angezündet. Die Tat sei nicht geplant, sondern eine Kurzschlussentscheidung gewesen. Er habe an dem Tag Alkohol und Drogen konsumiert. Nach der Tat war der Mann aus dem Fenster aus etwa 3,50 Meter Höhe gesprungen. Er kam damals schwer verletzt ins Krankenhaus. In der Wohnung fanden die Ermittler einen Abschiedsbrief, den hatte er geschrieben, als der Sohn noch gelebt hat. Er wollte mit ihm zusammen in Deutschland sterben. Auf die Frage warum der Jungen sterben musste sagt der 34 jährige: diese Frage stelle ich mir jeden Tag. Ich wäre lieber tot, als damit zu leben.