
Rund 620 Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen und Krankenhäusern aus Siegen-Wittgenstein müssen sich einer Einzelfall-Prüfung unterziehen. Laut der Kreisverwaltung wurden sie von ihren Arbeitgebern gemeldet. Denn sie konnten keine vollständige Impfung, Genesung oder Impfbefreiung nachweisen. Der Kreis wird sich jetzt jeden Einzelfall genau anschauen und mit den Betroffenen sprechen. In der Pandemie hat die Kreisverwaltung zusätzliche Mitarbeiter für verschiedene Aufgaben eingestellt, sie können bei den Prüfungen unterstützen, heißt es. Bis der Kreis ungeimpften Beschäftigten verbieten wird, ihren Betrieb zu betreten, werde es wegen der umfangreichen Prüfungen wohl noch Monate dauern. Er kann aber auch Bußgelder von bis zu 2.500 Euro verhängen.