
Immer mehr Kinder werden in den Notbetreuungen der Siegener Kitas betreut. Das hat die Stadt Siegen jetzt mitgeteilt. Aktuell gebe es rund 330 Anmeldungen. Vor drei Wochen waren es nur knapp über 100. Siegens Sozialdezernent André Schmidt begründet den Anstieg damit, dass Eltern beruflich nicht mehr so flexibel sind, wie noch zu Beginn der Kita-Schließungen. Oftmals seien unbezahlter Urlaub oder andere Lösungen innerhalb der Familie nicht mehr möglich. Viele Eltern arbeiten demnach etwa in Pflegeheimen oder der Kinder- und Jugendhilfe. Eine gute Nachricht für alle Eltern gibt es unterdessen von Landrat Andreas Müller: Auch im Mai sollen im Kreis keine Kita-Gebühren anfallen. Dass will Müller jetzt in einem Dringlichkeitsbeschluss durchsetzen. Bereits gezahlte Beiträge würden unbürokratisch zurückgezahlt, so Müller in einer Pressemitteilung.