Anzeige
IHK Siegen kritisiert Energie-Politik der Bundesregierung
© IHK Siegen (Archivfoto)
Teilen:

IHK Siegen kritisiert Energie-Politik der Bundesregierung

Die Energiepolitik belastet viele Firmen in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe. Laut IHK gefährden hohe Strompreise die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie.

Veröffentlicht: Donnerstag, 30.07.2026 16:04

Anzeige

Die regionale Wirtschaft fordert nun deutliche Entlastungen von der Bundespolitik.

Anzeige

Lage in der Region

Anzeige

In den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe sieht jedes zweite Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit durch die Energiewende bedroht. Besonders die energieintensive Industrie leidet laut IHK unter den erneut gestiegenen Strompreisen in diesem Jahr. Viele Firmen in Südwestfalen investieren deshalb weniger in neue Projekte vor Ort.

„Klimaschutz steht für die Betriebe in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe nach wie vor auf der Agenda. Allerdings werden zunehmend Rahmenbedingungen erforderlich, die Investitionen ermöglichen und Wertschöpfung hier vor Ort halten“ - Dr. Thilo Pahl, IHK-Hauptgeschäftsführer.

Anzeige

Weniger Klimaschutz

Anzeige

Obwohl Klimaschutz den Betrieben wichtig ist, bremsen die hohen Kosten den Fortschritt aus. Jedes vierte Unternehmen hat geplante Investitionen in diesem Bereich bereits zurückgefahren. Die IHK warnt davor, dass Betriebe ihre Produktion dauerhaft ins Ausland verlagern könnten.

Anzeige

Klare Forderungen

Anzeige

Die IHK Siegen fordert eine dauerhafte Senkung der Stromsteuer für alle Betriebe. Zudem brauche die heimische Wirtschaft eine klare Strategie für den Ausbau der Stromleitungen. Auch schnellere und digitale Genehmigungsverfahren sollen dabei helfen, den Wirtschaftsstandort zu sichern.

Anzeige
Anzeige
Anzeige