
Die Industrie- und Handelskammer Siegen sorgt sich um die heimische Industrie. Laut IHK ist der Gesamtumsatz in der Siegen-Wittgensteiner Industrie in den ersten neun Monaten des Jahres um 3,2 Prozent zurückgegangen. Zu kämpfen hatten vor allem Firmen aus der Metallerzeugung- und bearbeitung wie Rohrhersteller und Gießereien. Hier brach der Inlandumsatz um fast elf Prozent ein. Aufgefangen wurde dieser Rückgang nur durch ein etwas gewachsenes Exportgeschäft. Im regionalen Maschinen- und Anlagenbau zeigt sich die Situation genau umgekehrt: Hier ging der Auslandsumsatz deutlich zurück, während die Geschäfte im Inland zulegten. Man dürfe jetzt nicht die Hände in den Schoß legen, so die IHK. Es seien dringend Investitionen nötig, um die Standortqualität zu verbessern. Dazu gehören aus Sicht der IHK z.B. sinkende Steuersätze und ein vereinfachtes Planungsrecht, um Straßen, Schienen und Brücken schneller genehmigen und bauen zu können.