
Die Industrie- und Baubetriebe in Siegen-Wittgenstein sind dieses Jahr recht gut durch die Corona-Pandemie gekommen. Das hat Klaus Gräbener, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Siegen im Radio Siegen-Gespräch gesagt. Düster sieht es dagegen in anderen Branchen aus. Die Lage in der Gastronomie ist laut Gräbener katastrophal. Auch Teile des Einzelhandels und Dienstleister wie z.B. Reisebüros seien massiv in Bedrängnis geraten. „Hier hat es ein leises Sterben gegeben“ so Gräbener. Schwierig sei u.a., dass es keine Stetigkeit in den Rahmenbedingungen gegeben habe und immer noch nicht gebe. Das habe die Wirtschaft über das gesamte Jahr tragen müssen und das sei nicht einfach gewesen. Durch Omikron sieht Gräbener weitere Probleme auf die Firmen zukommen. Viele Ausfälle beim Personal seien gerade für kleine Unternehmen und solche mit Außendienstlern nur sehr schwer zu stemmen. „Wenn es in dem Ausmaß kommt, wie wir es im Moment in Nachbarstaaten sehen, können wir uns warm anziehen“, so Gräbener.