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IHK Siegen kritisiert neues Lieferkettengesetz
© Radio Siegen (Archivfoto)
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IHK Siegen kritisiert neues Lieferkettengesetz

Die IHK in Siegen kritisiert das neue Lieferkettengesetz der Bundesregierung. Damit werde mal wieder eine neue bürokratische Hürde geschaffen, so die IHK.

Veröffentlicht: Freitag, 31.03.2023 14:41

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Die Industrie- und Handelskammer in Siegen kritisiert das neue Lieferkettengesetz der Bundesregierung. Mit dem Gesetz werde den Unternehmen in Deutschland ein weiterer bürokratischer Aufwand aufs Auge gedrückt, so Siegens IHK-Hauptgeschäftsführer Klaus Gräbener. Seit Anfang des Jahres verpflichtet das Gesetz Unternehmen ab einer bestimmten Größe dazu, jedes Jahr einen Fragebogen auszufüllen und einen Bericht zu schreiben. Die Unternehmen sollen in ihren Lieferketten so auf Menschenrechtsverstöße aufmerksam gemacht werden. Im besten Fall umfasse der Fragebogen knapp 50 Fragen, im schlimmsten Fall rund 440 Fragen. Die IHK in Siegen kritisiert das und wirft der Politik Doppelmoral vor. Der Staat mache schließlich selber Geschäfte mit menschenrechtlich problematischen Regimen, so Gräbener - etwa beim Erwerb von Flüssiggas aus Katar.

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