
Der IHK-Siegen dauern die Planungs- und Bauprozesse bei Gewerbeansiedlungen und Infrastrukturausbau in der Regel viel zu lange. Das teilte sie gestern in einer Pressemitteilung mit und nannte mehrere Verbesserungsvorschläge. So sollen beispielsweise diverse Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt und die Zahl der Planungsstufen insgesamt reduziert werden. Die Öffentlichkeitsbeteiligung, sowie die Umweltprüfungen schaffen oft unnötig Verwirrung, darum wäre es besser diese erst in einem sogenannten Hauptsacheverfahren durchzuführen, so die IHK. „Viel zu häufig machen wir die Erfahrung, dass Einzelinteressen ein wichtiges Infrastrukturvorhaben auf juristischem Wege über Jahre hinaus verzögern. Diese Zeit haben wir nicht!“ so Hauptgeschäftsführer Klaus Gräbener.