
Die Industrie- und Handelskammer Siegen fordert von der Politik einen schnellen und unbürokratischen Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe. Es geht dabei um Schäden an den Verkehrswegen und am Schienennetz. Laut Straßen NRW sind in Südwestfalen und NRW mehr als 70 Stellen im Straßennetz vom Starkregen beschädigt worden. Direkt nach dem Unwetter hatte sich die Behörde ein umfassendes Bild vom Ausmaß der Schäden gemacht. Alleine im Zuständigkeitsbereich der Regionalniederlassung Südwestfalen mussten 35 Strecken damals voll gesperrt werden, sieben sind es immer noch. Problematisch ist die Lage laut IHK nach wie vor auf der Schiene. Sieben Strecken des Regionalverkehrs seien durch das Wasser so stark zerstört, dass sie saniert oder neu gebaut werden müssen, so IHK-Geschäftsführer Hans-Peter Langer. Betroffen sei auch die Ruhr-Sieg-Strecke und das bekomme die heimische Industrie durch Lieferprobleme zu spüren.