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IHK-Sicherheitsdialog am Siegerland-Flughafen: Von Bierfässern zu Drohnen
© Radio Siegen
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IHK-Sicherheitsdialog am Siegerland-Flughafen: Von Bierfässern zu Drohnen

Die Region rüstet sich für die Zukunft. Am Siegerland-Flughafen haben sich Unternehmen und Experten vernetzt, um die Verteidigungsfähigkeit der Bundeswehr durch heimisches Know-how zu stärken.

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Radio Siegen war beim Sicherheitsdialog auf der Lipper Höhe dabei.

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Vernetzungs-Treffen

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Der Siegerland-Flughafen wurde zum Treffpunkt für den vierten Sicherheitsdialog der IHK Lahn-Dill. Gemeinsam mit der IHK Siegen wurden dort heimische Unternehmer mit Experten aus der Verteidigungsindustrie zusammengebracht, um über neue Marktchancen zu sprechen.

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Systeme erhalten

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Im Zentrum stand die Heeresinstandsetzungslogistik (HIL), die für die Wartung von Bundeswehr-Fahrzeugen zuständig ist. Geschäftsführer Sascha Franz betonte im Interview mit Radio Siegen, dass die Industrie vor Ort für Ersatzteile, Reparaturen und technische Komponenten unverzichtbar sei.

„Ein System wird erst dann zur Verteidigungsfähigkeit, wenn das System auch am Leben gehalten wird.“ - Sascha Franz, Geschäftsführer der HIL Heeresinstandsetzungslogistik GmbH.

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Sascha Franz (HIL Heeresinstandsetzungslogistik GmbH, Geschäftsführer)"Neues System ist da (...)."
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Mut zur Bewerbung

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Laut Franz ist der Markt für viele Firmen noch Neuland und erfordert Durchhaltefähigkeit. Er wirbt aktiv um mehr Teilnehmer aus der heimischen Wirtschaft, die den Mut für langfristige militärische Projekte aufbringen.

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Know-how ummünzen

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Dr. Klemens Gaida vom DefenseTech-Inkubator NRW sieht großes Potenzial im Mittelstand. Viele Unternehmen müssten ihr Geschäft gar nicht komplett umbauen, sondern lediglich vorhandene Kompetenzen für den Sicherheitsmarkt neu bewerten und richtig einordnen. Gaida und sein Team unterstützen Startups bei Geschäften mit der Bundeswehr.

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Beispiel aus dem Siegerland

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Ein anschauliches Beispiel ist die Fertigung von Bierfässern aus Edelstahl im Siegerland. Das Wissen um druckfeste Rohre lässt sich laut Gaida direkt auf die Produktion von Startbehältern für Drohnen übertragen, sagt er uns am Mikrofon von Radio Siegen.

„Das ist ein einfaches Beispiel, wie man ein bisschen um die Ecke denkt und aus einer Kompetenz ein neues Marktfeld findet.“ - Dr. Klemens Gaida, Geschäftsführer der 1stMOVER Management Consulting GmbH.

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Dr. Klemens Gaida (1stMOVER Management Consulting GmbH)"(...) hat dann Startrohre für Drohnen."
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