
IHK in Siegen glaubt nicht an Windkraftausbau der NRW-Landesregierung
Die NRW-Landesregierung will bis 2027 mindestens 1.000 neue Windräder gebaut haben. Die Industrie- und Handelskammer in Siegen glaubt aber nicht, dass das gelingt. Als Grund nennt sie marode Straßen und zu viel Bürokratie.
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Die Industrie- und Handelskammer in Siegen glaubt nicht, dass die neue NRW-Landesregierung ihre Ziele beim Ausbau der Windkraft schafft. Das sagt sie in einer aktuellen Pressemitteilung. Schwarz-grün plant, bis 2027 mindestens 1.000 neue Windräder zu bauen. Das werde laut IHK aber durch marode Straßen und zu viel Bürokratie erschwert. Das Problem: Alleine schon für ein Windrad brauche es rund 80 Schertransporte. In Südwestfalen machten aber Baustellen und Sperrungen auf den Autobahnen A4 und A45 diesen das Leben schwer. Dazu komme laut IHK zu viel Bürokratie. Der Transport von 1.000 Windrädern verursache bis zu 16 Millionen Blatt Papier an Genehmigungen. Das gefährde zehntausende Arbeitsplätze, Standorte und die Wettbewerbsfähigkeit. Die IHK in Siegen fordert jetzt verlässliche Routen für den Schwerlastverkehr und weniger Bürokratie.