
Homosexuelle Männer dürfen nicht mehr von der Blutspende ausgeschlossen werden. Das hat der Bundestag gestern beschlossen. Bislang war das verboten – so sollte die Gefahr einer HIV-Übertragung vermieden werden. In der Wissenschaft ist das umstritten. Radio Siegen hat heute mit Stefan David Küpper vom DRK-Blutspendedienst West gesprochen. Er begrüßt die Neuregelung zwar. Das grundsätzliche Problem von meist zu wenigen Blutspenden könne das aber nicht lösen, so Küpper am Radio Siegen-Telefon:
Nach wie vor gebe es meist zu wenig Blutspenden, so Küppers. Er ruft am Radio Siegen-Telefon dazu auf, nicht nachzulassen:
Bis homosexuelle Männer aber tatsächlich Blut spenden können, wird es wohl aber noch einige Monate dauern. Laut Küpper müssten etwa erst noch Formulare geändert werden.