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Hoffen im Fall Muradi
© Bündnis "Recht zu bleiben"
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Hoffen im Fall Muradi

Familie Muradi aus Aue-Wingeshausen darf weiter hoffen: Ihre Abschiebung wurde vorerst ausgesetzt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 09.03.2022 04:47

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Hoffnung für die Muradis aus Aue-Wingeshausen: Die Abschiebung der Familie nach Aserbaidschan ist vorerst ausgesetzt. Gestern Nachmittag hatte der Petitionsausschuss des Landtags zum dritten Mal über den Fall gesprochen. Die Muradis leben seit einigen Jahren im Kreis, sprechen gut Deutsch, sind integriert und Vater Elvin hat eine Ausbildung als Altenpfleger sicher. Wegen der rechtlichen Lage soll die Familie aber abgeschoben werden. Der Dorfverein Aue-Wingeshausen und das Bündnis „Recht zu bleiben“ wollen das verhindern. Nun wird sich die Härtefallkommission mit dem Fall befassen. Im Gegensatz zum Petitionsausschuss ist ihr Votum rechtlich bindend. Horst Löwenberg vom Bündnis „Recht zu bleiben“ ist vorsichtig hoffnungsvoll, sagt aber auch: „Es war ein guter Tag, aber die Kuh ist noch nicht vom Eis“.

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