
Zu 1.085 Einsätzen ist im vergangenen Jahr der in Siegen stationierte Rettungshubschrauber Christoph 25 der ADAC-Luftrettung ausgerückt. Diese Zahl gab die gemeinnützige Rettungsdienstorganisation Dienstag früh bekannt. Damit liegt die Zahl der Einsätze um 100 niedriger als im Jahr 2023. Laut ADAC-Luftrettung ist die Zahl der Einsätze bundesweit gesunken. Der häufigste Einsatzgrund waren Verletzungen nach Unfällen. Danach folgten Notfälle des Herz-Kreislauf-Systems, wie Herzinfarkte und Herzrhythmusstörungen, sowie neurologische Notfälle, etwa Schlaganfälle. Fast jeder zehnte Patient bundesweit war ein Kind oder Jugendlicher.
Bilanz der ADAC-Luftrettung für Siegen
„Christoph 25“ (Siegen): 1085 Einsätze
- Verletzung nach Unfällen: 40 Prozent
- Notfälle Herzkreislauf-System: 26 Prozent
- Neurologische Notfälle: 15 Prozent
- Notfall des Atmungssystems: 6 Prozent
- Internistische Notfälle: 4 Prozent
- Sonstige Notfälle: 9 Prozent
Warum weniger Einsätze`?
Als Gründe für den Rückgang der Einsätze sieht die ADAC Luftrettung neben normalen Einsatzschwankungen und wetterbedingten Flugausfällen die erweiterten Befugnisse für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern sowie den zunehmenden Einsatz von Telenotärztinnen und Telenotärzten. Die Zahl der Fälle, in denen ein Notarzt vor Ort erforderlich ist, habe sich dadurch verringert.