
Die ukrainische Regierung hat beim Rüstungsunternehmen Dynamit Nobel Defence in Burbach 5100 Panzerabwehrwaffen gekauft. Laut der Deutschen Presse-Agentur trägt die Kosten in Höhe von 25 Millionen Euro die ukrainische Regierung. 2650 der Waffen haben die Ukraine bereits am Samstag erreicht, die restlichen 2450 sollen nach ihrer Fertigstellung bis Ende Mai in wöchentlichen Teil-Lieferungen geliefert werden. Das für die Waffenexportkontrolle zuständige Bundeswirtschaftsministerium wollte sich auf Anfrage von dpa nicht äußern.
Sitz und Werksgelände in Würgendorf
Die Dynamit Nobel Defence GmbH (DND) ist ein mittelständisches Unternehmen der wehrtechnischen Industrie mit rund 400 Beschäftigten. Es ist als eigenständige GmbH aus der Defence-Sparte der ehemaligen Dynamit Nobel AG hervorgegangen. Das Unternehmen blickt nach eigenen Angaben zurück auf mehr als 60 Jahre erfolgreicher Entwicklung und Produktion von schultergestützten Mehrzweckwaffen. Sein Portfolio umfasst heute ganzheitliche Schutztechnologien für Landplattformen, Brandschutz für zivile und militärische Anwendungen, Testladungen, Umwelt- und Qualifikationsdienstleistungen sowie Forschung und Entwicklung in mehreren militärisch nutzbaren Technologiefeldern. DND bezeichnet sich selbst als mittelständisches Systemhaus für deutsche und internationale Streitkräfte und Behörden. Unternehmenssitz und Werk der DND ist im Burbacher Ortsteil Würgendorf. Das dortige Werksgelände umfasst mehr als einen Quadratkilometer und beherbergt 260 Gebäude und Fertigungskomplexe zur Entwicklung, Fertigung und Erprobung von Hochtechnologieprodukten.