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Heimische Abgeordnete stehen Wehrpflicht kritisch gegenüber
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Heimische Abgeordnete stehen Wehrpflicht kritisch gegenüber

Im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg ist in Deutschland die Diskussion um eine Wiedereinführung der Wehrpflicht entbrannt. Heimische Landtags- und Bundestagsabgeordnete sehen eine Wiedereinführung kritisch.

Veröffentlicht: Dienstag, 08.03.2022 05:23

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Seit 2011 ist die Wehrpflicht in Deutschland ausgesetzt. Das heißt, junge Menschen müssen seitdem nicht mehr zum Wehrdienst bei der Bundeswehr antreten. Vielmehr können sie das freiwillig machen. Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges flammt die Diskussion über eine Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland aber erneut auf. Falk Heinrichs ist gebürtiger Burbacher, SPD-Landtagsabgeordneter und war lange Zeit selbst Berufssoldat. Im Gespräch mit Radio Siegen hielt er eine sofortige Wiedereinführung der Wehrpflicht für schwer umsetzbar. Die Infrastruktur sei dafür gar nicht mehr da, so Heinrichs. Unter anderem müssten neue Kasernen gebaut werden. Eine Wiedereinführung würde also Jahre dauern, so Heinrichs. Grünen-Frau Laura Kraft sitzt für Siegen-Wittgenstein im Bundestag. Auch sie steht dem Thema kritisch gegenüber. Für eine stärkere Bundeswehr brauche es keine Wehrpflicht, sondern eine grundlegende Modernisierung der Truppe, so Kraft gegenüber Radio Siegen. Ähnlich sieht das auch die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Luiza Licina-Bode. Man müsse für die Zukunft aber ein Konzept entwickeln, das eine Sicherheit gewährleiste. Das sei man der Bevölkerung schuldig, so Licina-Bode. 

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