
Die Corona-Pandemie hat das Handwerk in unserer Region heftig getroffen. Aber es gibt große Differenzen zwischen den einzelnen Gruppen und selbst innerhalb einzelner Gewerke gibt es deutliche Unterschiede. Das zeigt sich bei der Auftragslage, jedoch auch beim Umsatz und der Beschäftigung. Hauptgeschäftsführer Meinolf Niemand von der Handwerkskammer Südwestfalen spricht von einem Einbruch der Handwerkskonjunktur auf breiter Front. Während Bauhandwerke und der Ausbaubereich kaum Einbußen verspürten, seien Metall- und Elektrohandwerke schwer betroffen. Das KFZ-Handwerk verzeichne deutliche Umsatzeinbußen. Große Einbußen auch beim Lebensmittelhandwerk mit Kunden in der Hotellerie und Gastronomie, mit Catering oder vor-Ort-Verzehr. Besonders hart habe es Friseursalons und Kosmetikstudios getroffen. Nach Ende des Lockdown im Frühjahr hätten ihnen die Einschränkungen und Auflagen schwer zu schaffen gemacht.