
Innenstädte ohne Weihnachtsmärkte, kein Shoppingbummel durch die City: der zweite „Lockdown“ hat vielen Einzelhändlern in Siegen-Wittgenstein das diesjährige Weihnachtsgeschäft kaputt gemacht. Karina Brühmann vom Handelsverband Südwestfalen hat am Radio-Siegen-Telefon eine ernüchternde Bilanz gezogen. Das Weihnachtsgeschäft sei für viele Branchen das wichtigste Geschäft im Jahr, da würden die meisten Umsätze gemacht. „Und wenn das alles wegfällt wie in diesem Jahr, holen Sie das auch nicht mehr nach“, so die Sprecherin des Handelsverbands. Händler verzeichneten Umsatzeinbrüche von 40 bis 60 Prozent. Daher die Forderung an die Politik, finanzielle Hilfe zu leisten. „Damit auch im nächsten Jahr die Innenstädte belebt sind mit Handel“, so Brühmann.