
Digitalisierung begreifbar machen, digitales Wissen aufbauen und langfristig Fachkräfte für die Region gewinnen: Daran arbeitet die DIGITALUM Wittgenstein gGmbH in der REGIONALE 2025 mit ihrem zweiteiligen Projekt „DIGITALUM“. Neben einem Gebäude als erstem Teilprojekt, das in Wittgenstein entstehen soll, sind als Teilprojekt Nr. 2 auch mobile Angebote geplant, die zu den Menschen kommen. Das mobile Teilprojekt erhielt vom zuständigen Ausschuss der REGIONALE 2025 den dritten Stern und kann somit starten. Zeitnah wird ein Linienbus umgebaut und mit digitalen Techniken zum Ausprobieren ausgestattet.
REGIONALE-Sterne für beide Teilprojekte
Voran treibt das Vorhaben die DIGITALUM gGmbH mit ihren nunmehr 17 Gesellschaftern aus Kommunen, Handwerk, Industrie, Handel, Tourismus, Finanzwesen, Vereinen, Kirche und Schule. Ihre beiden Teilprojekte wurden jetzt vom zuständigen Ausschuss der REGIONALE mit dem zweiten bzw. dritten Stern ausgezeichnet. Mit „DIGITALUM (vor Ort)“ soll in Wittgenstein ein Qualifizierungszentrum gebaut werden, in dem vor allen Dingen Auszubildende sowie Fach- und Führungskräfte ihre digitalen Kompetenzen ausbauen können und so langfristig Fachkräfte für die Region qualifiziert werden. Das erste Teilprojekt wurde von den Projektverantwortlichen konzeptionell weiter ausgearbeitet und hat nun in der REGIONALE 2025 den zweiten von drei Sternen erhalten. Es rückt einer Umsetzung damit immer näher. Das sei „Bestätigung und Antrieb“ zugleich, sagte Andreas Kurth, Geschäftsführer der DIGITALUM gGmbH zur Auszeichnung.
Linienbus wird fahrbares Digitallabor
Diesen Schritt hat „DIGITALUM" (unterwegs) schon geschafft: es wurde am Donnerstag mit dem dritten Stern in der REGIONALE 2025 ausgezeichnet – somit kann das Vorhaben umgesetzt werden. In den nächsten Wochen wird ein Linienbus geliefert und zum fahrbaren Digitallabor umgebaut, erklärte Andreas Kurth. „Den Bus statten wir mit unterschiedlichen Technologien aus, z.B. 3D-Drucker, Virtual-Reality-Brillen, 360° Kameras, Greenscreen, Lasercutter, Drohnen, 3D-Scanner, Podcast-Studio und Programmierplätzen. So soll ein Ort der Begegnung und Beteiligung geschaffen werden, an dem die Menschen der Region Digitalisierung erleben und ausprobieren können.“ Geplant ist, dass der Bus auch die Dörfer ansteuert und die Angebote somit möglichst viele Menschen erreichen. „DIGITALUM (unterwegs)“ wird über LEADER mit 141 000 Euro gefördert.