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Ein Soldat mäht das Gras am Ehrenmal der zentralen Gedenkstätte am Hermelsbacher Friedhof.
© Stadt Siegen
Ein Soldat mäht das Gras am Ehrenmal der zentralen Gedenkstätte am Hermelsbacher Friedhof.
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Soldaten und Reservisten pflegen Kriegsgräber in Siegen

Aktive Soldaten und Reservisten haben auf dem Hermelsbacher Friedhof rund 150 Kriegsgräber gereinigt. Die zweitägige Aktion soll das Gedenken an die Opfer der Weltkriege in Siegen bewahren.

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Die freiwilligen Helfer rückten mit schwerem Gerät an, um die Anlage am Ehrenmal zu säubern.

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Einsatz am Ehrenmal

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Zwölf aktive Soldaten aus der Erndtebrücker Hachenberg-Kaserne und fünf Reservisten der Kameradschaft Wittgenstein arbeiteten Hand in Hand. Mit Hochdruckreinigern und Elektrosensen befreiten sie die Grabsteine von Moos und Schmutz. Innerhalb von zwei Tagen wurden so knapp 150 Grabkreuze sowie das gesamte Umfeld rund um das zentrale Ehrenmal gründlich gesäubert.

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Mahnung für heute

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Auf dem Hermelsbacher Friedhof ruhen insgesamt über 1.200 Kriegsopfer, darunter gefallene Soldaten, Zwangsarbeiter und 47 Kinder. Die Aktion am Wellersberg soll die Namen und Geschichten dieser Menschen wieder sichtbarer machen. Für die Stadt Siegen ist die regelmäßige Pflege ein wichtiger Beitrag, um eine lebendige Kultur der Erinnerung für die Region zu erhalten.

„Hinter jedem dieser fast 150 Kreuze steht ein Mensch mit einem Namen, einer Familie und einer Geschichte.“ - Andreas Müller, Landrat und VDK-Vorsitzender

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Zukunft der Pflege

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Die Pflege der städtischen Kriegsgräber soll auch in den kommenden Monaten durch weitere freiwillige Helfer aus verschiedenen Vereinen fortgesetzt werden. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge plant zudem eine langfristige Zusammenarbeit mit der Reservistenkameradschaft. Ziel ist es, die historischen Grabfelder dauerhaft als Mahnmal gegen Gewalt und für demokratische Werte zu sichern.

„Die Erinnerung an die Opfer von Gewaltherrschaft und die Toten des Zweiten Weltkrieges wachzuhalten, ist eine wichtige Aufgabe.“ - Tristan Vitt, Bürgermeister

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