
Die Stadt Hilchenbach soll das Gelände des ehemaligen Hammerwerks in Allenbach übernehmen – für den symbolischen Preis von einem Euro. Das hat der Haupt- und Finanzausschuss laut Pressesprecher Hans-Jürgen Klein in der vergangenen Woche beschlossen. Voraussetzung ist demnach, dass der bisherige Eigentümer sich mit einer Pauschale an den Sanierungskosten beteiligt.
Umfassende Altlastensanierung
Die eigentliche Herausforderung sind die Altlasten: Die Stadt Hilchenbach muss 20 Prozent der Sanierungskosten tragen, die restlichen 80 Prozent übernimmt der Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung, kurz AAV. Zunächst wird der AAV das Gelände untersuchen, um den Umfang der Arbeiten festzustellen. Danach startet die Sanierung – ein Prozess, der bis zu zehn Jahre dauern kann, je nach Aufwand.
Ziel ist, das Gelände später für Gewerbe nutzbar zu machen. Außerdem könnte auf einem Teil des Areals eine neue Rettungswache des Kreises Siegen-Wittgenstein entstehen.