
Das Studierendenwerk Siegen hat das Geschäftsjahr 2020 mit einem Überschuss von rund 1,7 Millionen Euro abgeschlossen. Trotz Corona und Kurzarbeit im Bereich Gastronomie ist das Geschäftsjahr gut ausgefallen. Laut Geschäftsführer Detlef Rujanski kommt der Überschuss daher, dass der jährliche Landeszuschuss, der normalerweise eingesetzt wird, um das Mensa-Essen zu subventionieren, nicht eingesetzt werden konnte. Weil Mensen und Cafeterien seit März 2020 geschlossen waren, ging der Umsatz um 78 Prozent zurück. Es wurden nur rund 94 000 Essen verkauft – 371 000 weniger als im Vorjahr. Die Belegungsquote bei den Studentenwohnheimen betrug 97 Prozent. Das Studierendenwerk Siegen hat im Geschäftsjahr 2020 rund 16,9 Millionen Euro BAFÖG ausgezahlt. 15 Prozent der Studierenden an der Universität Siegen bekommen BAFÖG.