
Vor dem Siegener Landgericht sollte sich heute ursprünglich ein Mann verantworten, der vor einem Jahr die Siegener Fludersbach in Atem gehalten hat. Der damals 34-jährige Angeklagte soll im dortigen Kaufland zunächst geklaut haben. Bei der anschließenden Flucht in einem Taxi soll er den Fahrer mit einer Waffe bedroht und zur Weiterfahrt gezwungen haben. Als das Taxi schließlich stoppte, sprang der offenbar alkoholisierte Mann aus dem Wagen und bedrohte einen vorbeifahrenden Autofahrer. Mit der Waffe zwang er den jungen Mann und die Beifahrer auszusteigen und flüchtete dann mit dem Wagen. Weit kam er allerdings nicht, die Fahrt endete in einem Zaun. Der Mann flüchtete zu Fuß und wollte einen weiteren Autofahrer anhalten. Dabei wurde er angefahren und die Polizei konnte ihn schließlich fassen. Die Waffe stellte sich im Anschluss als Schreckschusspistole heraus. Gegen den Mann lagen zudem bereits Haftbefehle vor. Für den Prozess waren in dieser Woche vier Verhandlungstage angesetzt. Weil ein Beteiligter krank geworden ist, wurde die Verhandlung kurzfristig auf April verschoben.