
Der Bad Laaspher Freundeskreis für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit will die ehemalige Synagoge in der Altstadt zu einer Kultur- und Begegnungsstätte umbauen. Das Land hat Fördermittel in Aussicht gestellt. Die Initiatoren hoffen, dass auch die NRW-Stiftung das Projekt unterstützt. Probleme mit dem Denkmalschutz seien geklärt, so Jochen Menn vom Freundeskreis gegenüber Radio Siegen. Unter den Nazis wurde die Synagoge zerstört, das Haus verkauft und dann lange als Schlosserei genutzt. Der Bauzustand ist schlecht, die Sanierung und Umgestaltung aber möglich. Das kostet allerdings deutlich mehr als die 830.000 Euro, die das Heimatministerium zur Verfügung stellt. Deshalb hat sich der Freundeskreis an die NRW-Stiftung gewandt. Anfang Juni wird eine Kommission das Gebäude inspizieren. Wenn die Stiftung Geld gibt, soll so schnell wie möglich gebaut werden. Denn: bis Ende 2023 müssten die Synagoge fertig und Landesgelder abgerechnet sein.