Die Zeit rund um Weihnachten ist nicht nur schön, sie ist auch gefährlich. Vor allem für kleine Kinder. Pro Jahr werden 250 bis 300 Kinder mit Verbrennungen in der DRK-Kinderklinik in Siegen behandelt – viele davon im November und Dezember. Sie verbrennen sich an heißen Plätzchenblechen, Kerzen und zu heißen Getränken. Über 30 mussten in diesem Jahr bereits stationär behandelt werden, über 200 ambulant. Der Chefarzt der Abteilung Kinderchirurgie in der Kinderklinik stellt dabei leider fest, dass kaum ein Kind richtig erstversorgt sei. Brandwunden sollten nicht gekühlt werden und wenn nur mit handwarmem, aber nicht mit kaltem Wasser. Hausmittel hätten ebenfalls nichts auf Brandwunden verloren. Zuhause sollte eigentlich gar nichts auf Wunden aufgetragen werden. Das erschwere die Arbeit im Krankenhaus.
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