
Jens Aspelmeier vom Vorstand des Aktiven Museums stellte die Details nun im Kulturausschuss des Kreises Siegen-Wittgenstein vor.
Aktuelle Planungen
Der Friedhof in der Fludersbach ist für viele Siegener bisher kaum sichtbar. Hier liegen rund 200 Menschen aus Osteuropa begraben, die während der NS-Zeit Zwangsarbeit leisten mussten. Nun soll dieser versteckte Ort zu einem zentralen Punkt der regionalen Erinnerung werden.
Modernes Lernzentrum
Direkt am Friedhof soll ein neues Gebäude mit einer Aussichtsplattform errichtet werden. Diese Plattform wird rund um die Uhr für Besucher zugänglich sein und einen Überblick über das Gelände bieten. Im Inneren sind moderne Räume für Seminare sowie Ausstellungen zur Geschichte der Zwangsarbeiter im Siegerland geplant.
Einbezug der Jugend
Das Aktive Museum möchte bei der Gestaltung gezielt junge Menschen einbinden. So sollen verschiedene Jugendgruppen aktiv an den Planungen für den neuen Gedenkort mitwirken. Wenn die Fördergelder wie erhofft fließen, könnte das gesamte Projekt im Laufe des Jahres 2030 fertiggestellt sein.