
Energie, Sprit und jetzt auch noch die Lebensmittel – es gibt wenig, was dieser Tage nicht teurer wird. Gerade der deutliche Preisanstieg bei den Lebensmitteln trifft auch die Gastronomie hart. Hotels und Restaurants müssen im Einkauf jetzt deutlich mehr ausgeben als vorher. Nicht leicht zu stemmen für eine Branche, die durch Corona ohnehin gebeutelt ist. Andreas Benkendorf ist Eigentümer des Hotel-Restaurants Alte Schule in Bad Berleburg. Es werde nicht ausbleiben, dass die Gäste mehr bezahlen müssen, sagte er gegenüber Radio Siegen. Auf Dauer befürchtet er dadurch auch Einbußen. Wenn jemand gerade an der Tankstelle viel Geld ausgegeben habe, mache derjenige wohl eher einen großen Bogen um das nächste Restaurant. „Das Geld haben sie dann ja gerade schon in den Tank eingefüllt“, so Benkendorf. Als kreative Lösung will er versuchen, mehr saisonale und auch regionale Zutaten in die Menüs einzubauen.
Auch andere Restaurants wie z.B. die Pfeffermühle und die Brasserie in Siegen werden ihre Preise anheben. Man achte dabei aber auf Fairness für beide Seiten, so Jannik Rosenkranz von der Pfeffermühle. Die Preiserhöhung solle unter fünf Prozent bleiben, heißt es von der Brasserie.