
Die Grundsteuer B war 2021 in Bad Laasphe und Freudenberg im Vergleich zu den anderen Kommunen bei uns am höchsten. Diese Steuer muss z.B. von einem Hauseigentümer bezahlt werden. Laut den Zahlen des Statistischen Landesamtes lag der entsprechende Hebesatz in den beiden Städten jeweils bei 650 Prozent. In Burbach dagegen war der Satz mit 443 Prozent am niedrigsten. Spitzenreiter in Sachen Grundsteuer A war die Stadt Bad Berleburg. Damit mussten dort Land- und Forstwirte für z.B. eine Agrarfläche am meisten bezahlen. Hier galt 2021 ein Hebesatz von 420 Prozent. Deutlich dahinter liegt die Gemeinde Neunkirchen. Hier lag der Wert bei gerade einmal 213 Prozent . Bad Laasphe und Bad Berleburg sind auch in Sachen Gewerbesteuer am teuersten. Hier wurden jeweils 495 Prozent als Hebesatz erhoben. Damit sind die beiden Wittgensteiner Städte auch im NRW weiten Vergleich vorne mit dabei. Sie belegen mit dem Wert Platz 48 von 396 der höchsten Hebesätze bei den Gewerbesteuern. Wer dagegen z.B. in Kreuztal ein Gewerbe betrieben hat, für den lag der Hebesatz bei 420 Prozent. Mithilfe des Hebesatzes wird berechnet, wie viel Steuern konkret zu bezahlen sind. Sowohl die Grundsteuer A und B als auch die Gewerbesteuer sind die wichtigsten Einnahmequellen für Städte und Gemeinden.