Freude in Bad Laasphe

Der Bund fördert das Projekt „Alte Synagoge“ in Bad Laasphe nun doch mit rund 380 000 Euro.

© Volkmar Klein

Das Gebäude der Alten Synagoge in Bad Laasphe soll zu einem modernen Lehr- und Lernort umgebaut werden. Der Freundeskreis für christlich-jüdische Zusammenarbeit plant das. Er hatte aus einem Sonderprogramm des Bundes für den Denkmalschutz Fördergelder beantragt. Im November kam eine Absage aus Berlin. Am heutigen Mittwoch dann die gute Nachricht: der Bund gibt für das Projekt nun doch rund 380 000 Euro. Das hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein mitgeteilt. Jochen Menn vom Freundeskreis ist über diese Entwicklung sehr glücklich. Er sagte am Radio Siegen-Telefon: "Das ist eine ganz bedeutende Entscheidung. Denn jetzt kommen wir in die Situation, dass unser Projekt Wirklichkeit wird. Es dürften nun noch circa 100 000 Euro fehlen. Das ist aber realistisch, diese Summe eingespielt zu bekommen. Für den baulichen Teil würden jetzt schon die Mittel ausreichen. Es fehlen dann nur noch die Mittel für den Teil der Museumspädagogik. Wir sind sehr dankbar, dass wir so ein positives Signal von der Politik bekommen."

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