
Die Eremitage oberhalb von Niederdielfen ist ein bekannter Wallfahrtsort im Siegerland. Nun soll es eine Neubelebung mit einer Ordensgemeinschaft geben. Bis 2014 lebten Klarissen im Kloster Eremitage. Seit 2018 gibt es dort ein Hospiz und ein Geistliches Zentrum. Jetzt ziehen zwei Franziskanerinnen auf die Eremitage. Die Initiative dazu ist von Dechant Karl-Hans Köhle ausgegangen, der Kontakt zu den Franziskanerinnen von Sießen bei Bad Saulgau gesucht hat. Von dort sind Sr. Elisabeth und Sr. Lea mit Sack und Pack aufgebrochen zu ihrem neuen Wirkungsort im Siegerland. Der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker freut sich, dass Schwestern der Kongregation der Franziskanerinnen von Sießen bereit sind, die Eremitage Franziskus mit geistlichem Leben zu füllen und die langjährige franziskanisch-klarianische Geschichte dieses Gebetsortes fortzuschreiben“, schreibt der Erzbischof in einem Brief an die Provinzoberin, Sr. Marie-Sophie Schindelecker. In Sießen, einem Ortsteil von Bad Saulgau in Baden-Württemberg, steht das Mutterkloster von Sr. Lea Wolbring und Sr. Elisabeth Bäbler. Ab Mitte November werden sie Wallfahrt, Geistliches Zentrum und das Hospiz seelsorgerisch betreuen und geistliche Impulse an diesem historischen Ort setzen. Der Einführungsgottesdienst mit Domkapitular Monsignore Michael Bredeck, dem Leiter des Bereiches Pastorale Dienst im Erzbischöflichen Generalvikariat, ist am 13. November um 17 Uhr in der Klosterkirche.